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Israel

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Israel Artikel

Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Staat Israel. Weitere Bedeutungen des Begriffs Israel unter Israel (Begriffsklärung).


מדינת ישר×?ל
Medinat Yisra'el (hebr.)
دولة إسرائيل
Dawlat IsrÄ?'Ä«l (arab.)
Staat Israel
Israel Beschreibung
Israel Beschreibung
(Details) (Details )

Wahlspruch:

Amtssprachen Hebräisch, Arabisch
Hauptstadt Jerusalem (von den meisten Staaten wird ca. Tel Aviv als Hauptstadt anerkannt)
Präsident Moshe Katsav
Premierminister Ariel Scharon
Fläche 20.991 km²
Bevölkerung 6.780.000
Bevölkerungsdichte 303 Einwohner pro km²
Gründung 14.05 1948
Währung Schekel
Zeitzone UTC +3
Nationalhymne Hatikvah
Kfz-Kennzeichen IL
Internet-TLD .il
Vorwahl +972
Israel Beschreibung
Israel Beschreibung
Israel Beschreibung
Karte von Israel

Israel (hebr.: ישר×?ל Yisra'el, arab.: إسرائيل IsrÄ?'Ä«l) ist ein Staat in dem Nahen Osten, der an Syrien, den Libanon, Ägypten, Jordanien und an die palästinensischen Autonomiegebiete grenzt.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Das Dritte Reich und die Juden . . . unter Einbeziehung der Perspektive der Opfer Das ursprünglich zweibändige Hauptwerk des Autors gilt als das Standardwerk zur Zeit des Nationalsozialismus schlechthin. Besonders nachdem Erscheinen des zweiten Bandes (Die Jahre der Vernichtung 1939-1945, 2006) äusserten sich die Kritiker euphorisch über die epochale, auch mit literarischen...

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Israels

Der Staat Israel existiert seit 1948, seine geschichtlichen Wurzeln liegen allerdings deutlich früher.

Vermutlich in dem 19. Jh. v. Chr. lassen sich die Erzväter des jüdischen Volkes in dem Land Israel nieder. In dem 13. Jh. v. Chr. wird das Land Israel durch die Israeliten besiedelt. Jerusalem wird ungefähr 1 Tausend v. Chr. Hauptstadt von Davids Königreich.

Im Jahr 332 v. Chr. beginnt die Griechisch-römische Oberherrschaft, die bis 636 n. Chr. andauert; die jüdische Eigenstaatlichkeit (mit den Königreichen Juda und Israel) ist zu diesem Zeitpunkt bereits seit mehreren Jahrhunderten Geschichte. Zwischen 636 und 1099 n. Chr. folgt die arabische Herrschaft. Die Kreuzfahrer regieren von 1099-1291 das Land unter dem Namen "Lateinischen Königreich Jerusalem", es folgen die Mameluken von 1291 - 1517 und dann das Osmanische Herrschaft von 1517-1917.

Seit der Zerstörung des Zweiten Tempels durch die Römer war das Land "Palästina" genannt und von einer Reihe fremder Herrscher regiert worden. Keine dieser Obrigkeiten hatte für Palästina eine eigene Verwaltung vorgesehen oder das Gebiet als selbständige geographische Einheit betrachtet. Auch für die Türken ist das Areal ein Teil Südsyriens. Das Land, das später wieder "Palästina" heißen sollte, wird in drei Distrikte eingeteilt.

Während der Osmanischen Herrschaft ist Palästina ca. dünn bevölkert und stagniert wirtschaftlich. Impulse für den Aufbau des Landes gehen von der Ankunft der ersten zionistischen Pioniere in den Achtzigerjahren des 19. Jahrhunderts an. In den folgenden Jahrzehnten wandern darum viele weitere Menschen - Juden wie Araber - in Palästina ein.

Die erste Masseneinwanderung (Alijah) von Juden nach Palästina erfolgt um 1882. Theodor Herzl beruft 1897 den ersten Zionistenkongress in Basel ein und legt damit einen wichtigen Grundstein für die spätere Gründung eines jüdischen Staates. Im religiösen und historischen Bewusstsein der Juden (und abgeschwächter Weise in dem Bewusstsein des Okzidents) war Israel stets das "Heilige Land" geblieben, das mit der Bibel und der Geschichte des jüdischen Volkes verbunden ist. Den Bedürfnissen der arabischen Bevölkerung war man sich dabei nicht unbedingt bewusst. Zwischen 1904 und 1914 erfolgt die zweite Alijah. Bereits in dem Jahr 1909 wird die erste moderne jüdische Stadt, Tel Aviv, gegründet.

Buch-Tipp: Das magische Baumhaus. Mit Anne und Philipp bei den Römern. Sammelband Super spannend!!! Ich (8) fand das Buch super spannend, habe es an einem Tag durchgelesen. Ein tolles Abenteuer in dem alten Rom.

Mandatszeit

Durch den Sieg der Briten in dem 1. Weltkrieg wird 1917 die osmanische Herrschaft beendet. 1922 überträgt der Völkerbund auf der Friedenskonferenz von Paris Großbritannien das Mandat "Palästina" mit dem Gebiet, das heute gemeinsam von Israel und Jordanien eingenommen wird.

Zu den Mandatsbedingungen gehört, dass die Briten die Verwirklichung der Balfour-Deklaration ermöglichen sollen, in der sie am 2. November 1917 die "Gründung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk" versprochen haben. Grenzen dieser "jüdischen nationalen Heimstätte" werden jedoch nicht bestimmt.

Im Juli 1922 teilen die Briten Palästina in zwei Verwaltungsbezirke. Juden ist es in dem Folgenden ca. noch erlaubt sich westlich des Jordan anzusiedeln (das heißt in 22 % des Gesamtareals). Dies machte die Hoffnungen nach einem Israel in den Grenzen der Zeit Königs David und Salomon zunichte. In dem östlichen Teil, der "Transjordanien" (heute Jordanien) genannt wird, setzen die Briten einen haschemitischen Herrscher namens Abdullah ein, der von der arabischen Halbinsel vertrieben worden war.

Zwischen 1924 und 1932 folgt die vierte Alijah, von 1933 bis 1939 die fünfte, wodurch die jüdische Bevölkerung in Palästina stark wächst. Zunächst werden Transjordanien und Palästina noch als Verwaltungseinheit mit einheitlichen Mandatsgesetzen, der gleichen Währung und gleichen Mandatspässen betrachtet. Mit der Unabhängigkeit Transjordaniens in dem Jahr 1946 ist Palästina allerdings endgültig geteilt.

Am 29. November 1947 stimmt die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit Zweidrittelmehrheit dafür, Westpalästina in einen jüdischen und arabischen Staat zu teilen. Mit dem Absicht, tatsächlich einen unabhängigen jüdischen Staat zu gründen und den Überlebenden der Schoa eine Heimat zu schaffen, akzeptiert die jüdische Bevölkerung den Plan. Die Araber lehnen den Plan dagegen ab.

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Nach der Unabhängigkeit

Im Mai 1948 kommt es zur formellen Gründung des Staates Israel; Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien erklären dem neuen Staat umgehend den Krieg. Es folgt der Israelische Unabhängigkeitskrieg (1. Israelisch-Arabischer Krieg; siehe auch: Jom Haazmaut), der von Mai 1948 bis Juli 1949 andauert und der Israel gegenüber dem Teilungsplan erhebliche Gebietsgewinne - vor allem um Akko und in dem nördlichen Negev - bringt. 1949 wird ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet; die nachdem Teilungsplan für die Palästinenser vorgesehenen Gebiete gelangen unter jordanische (Westjordanland einschließlich Ostjerusalem) bzw. ägyptische (Gazastreifen) Verwaltung.

Im Jahr 1967 kommt es zu dem Sechstagekrieg, bei dem Israel dem geplanten gemeinsamen Angriff Ägyptens, Syriens und Jordaniens durch einen Präventivschlag zuvorkommt. Dabei kann Israel Ostjerusalem einnehmen, außerdem das Westjordanland, den Gazastreifen, den Sinai und den Golan erobern. Bereits 1973 kommt es erneut zu einem Krieg; mehrere arabische Staaten greifen Israel in dem Jom-Kippur-Krieg an. Durch den überraschenden Angriff am höchsten jüdischen Feiertag, an dem das öffentliche Leben in Israel weitgehend stillsteht, können die Angreifer erhebliche Erfolge erzielen; es gelingt Israel jedoch, die arabischen Armeen zurückzudrängen. 1979 wird der israelisch-ägyptische Friedensvertrag unterzeichnet, was unter anderem die Rückgabe des Sinai bis 1982 zur Folge hat.

Ab den 1980er Jahren nehmen die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern stets mehr zu. In dem Jahr 1987 brechen schließlich gewalttätige Unruhen, die 1. Intifada, aus. Die Folgejahre stehen in dem Zeichen dieser Auseinandersetzung, aber auch von Friedensverhandlungen, die dazu führen, dass 1994 die palästinensische Selbstverwaltung in dem Gazastreifen und in Teilen des Westjordanlandes umgesetzt wird. Zwischenzeitlichen Fortschritten stehen allerdings Rückschritte und schwere Krisen - z.B. die Ermordung Jitzhak Rabins durch einen jüdischen Extremisten sowie wiederholte Selbstmordattentate - gegenüber. Einer der weitestgehenden Friedensvorschläge wird 1999 durch Ehud Barak der Palästinensischen Autonomiebehöre unter Jassir Arafat in Camp David unter der Vermittlung des damaligen US-Präsidenten Bill Clinton unterbreitet: Demnach sollen die Palästinenser 95 % der Fläche der umstrittenen Gebiete (z.T. in dem Tausch gegen israelische Areale) erhalten. Dieses Angebot wird von palästinensischer Seite jedoch abgelehnt. Ca. wenige Monate später kommt es zu einer dramatischen Verschlechterung der Situation: mit dem Ausbruch der zweiten oder Al-Aqsa-Intifada werden die Friedensverhandlungen abgebrochen, es kommt zu einer Spirale der Gewalt, die bis Anfang 2004 mehrere tausend Menschen beider Seiten das Leben kostet.

Siehe auch: Nahostkonflikt, Israelisch-palästinensischer Konflikt (Chronologie)

Buch-Tipp: Der Reibert. Heer/Luftwaffe/Marine/Streitkräftebasis/Zentraler Sanitätsdienst Der Reibert das Handbuch für deutsche Soldaten Man kommt als neuer Soldat wohl kaum daran vorbei. Es ist das Handbuch des deutschen Soldaten für die Ausbildung. Es ist wirklich sehr Umfassend und behandelt alles was man in der Ausbildung zu hören bekommt. Von Gesetzen und Innerer Führung, die Aufteilung der Bundeswehr,Sicherheitspolitik,über...

Religion

Juden 80.5%; Araber und andere 19.5%

Richtungen in dem Judentum

  • Reformjudentum (modern)
  • konservatives Judentum (mischung zw. modern und streng)
  • Orthodoxes Judentum (streng,recht-gläubig)
  • Chassidisches Judentum (mystisch)
Buch-Tipp: Der Staat Gedanken machen In Platons wohl berühmtesten Werk geht es um die Frage: Was ist Gerechtigkeit? Platon bzw. Sokrates will die Aussage des Sophisten Thrasymachos widerlegen, der behauptet, dass der Ungerechte ein glücklicheres Leben als der Gerechte führt. Die Antwort wird in 10 Büchern erarbeitet. Buch 1 wird von vielen Interpreten als singulärer...

Etymologie

Die Volksetymologie des Alten Testaments deutet Israel als "Gottesstreiter" (vgl. Gen 32,29). Jedoch ist diese Deutung vermutlich falsch. Vom Typ entspricht der Name Israel einer weit verbreiteten semitischen Namesform, die ein Verb in dem Imperfekt und das theophore Element ×?ֵל (Gott) als Subjekt enthält. Das verbale Element in dem Namen Israel könnte, hier hätte die alttestamentliche Deutung Recht, von der Wurzel שרה (streiten, kämpfen) kommen. Möglich ist auch eine Ableitung von der Wurzel שרר (herrschen). Der hebräische Imperfekt kann mit dem deutschen Präsens oder der deutschen Wunschform wiedergegeben werden, sodass sich als mögliche Übersetzungen ergibt: "Gott streitet (für uns)." oder "Gott möge (für uns) streiten." oder "Gott herrscht." oder "Gott möge herrschen.".

Buch-Tipp: Die Catilina-Verschwörung. SPQR. Ein Krimi aus dem alten Rom. gute unterhaltung mit geschichtlichem hintergrund die spqr-romane sind allesamt sehr spannend und gut geschrieben. sie bestechen auch durch eine beachtliche detailliertheit der lebensumstände in dem alten rom und man hat absolut den eindruck, dass der geschichtliche hintergrund sehr gut recherchiert wurde. an und für sich wären diese romane ein...

Geographie

Israel ist lang und schmal. In der Länge misst das Land vom Norden bis zu dem Süden 470 km. Die breiteste Stelle des Landes misst 135 km. Obwohl Israel ca. ein kleines Land ist, hat es mehrere klimatische Zonen. Im Norden gemäßigt und bewaldet, ist Israel in dem Süden heiß und wüst. 50 Prozent des Landes ist eine Wüste, wobei die Negev-Wüste die größte Fläche darstellt. An der Küste zu dem Mittelmeer und in dem Jordantal herrschen subtropisches Klima vor.

Buch-Tipp: Die Holocaust-Industrie. Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird. Politisch unkorrekt Es ist schon ein Wunder, das es so ein Buch in Deutschland überhaupt geben darf. Politsch unkorrekt und dennoch richtig kann man in dem Deutschland der heutigen Zeit dieses Thema wohl ca. beschreiben, ohne aufgeknüpft zu werden, wenn man dem gleichen Stamm angehört. Man stelle sich solch ein Buch von Eva Herman vor. Ein mutiges...

Politik

Hauptartikel: Politisches System Israels

Israels Parlament, die Knesset, wählt den Staatschef, den Präsidenten für eine sieben-jährige Amtszeit. Der Präsident hatte früher die Aufgabe, den Ministerpräsidenten zu erbezeichnen, seit 1996 wird dieser jedoch direkt gewählt. Diese Regelung wurde jedoch wieder abgeschafft, da es nicht zu den gewünschten Ergebnissen führte. Der Ministerpräsident bildet die Exekutive.

Ministerpräsident ist seit 2001 Ariel Scharon, sein Stellvertreter in einer großen Koalition war bis 2002 Shimon Perez von der Arbeitspartei. Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über die Ernsthaftigkeit palästinensischer Friedens- und Waffenstillstandsvorschläge verließ die Arbeitspartei Ende 2002 die Koalition. Aus den Neuwahlen vom Januar 2003 ging Likud als stärkste Fraktion in dem Parlament hervor.

Buch-Tipp: Die Irren von Zion. Pflichtlektüre ! Für alle, die die Hintergründe der Spannungen in dem Nahen Osten verstehen wollen, ist dieses Buch eine Pflichtlektüre. Kurze, sehr unterhaltsam geschrieben Geschichten, die die Liebe des Autors zu dem Land erkennen lassen, denen aber stets der "erhobene Zeigefinger" fehlt. Selbst lesen. . . .

Parteien und politische Organisationen

Israel besitzt ein Mehrparteiensystem. Traditionell stehen sich die zwei großen Parteien, der nationalistische Likud-Block und die eher links eingestellte Israelische Partei der Arbeit gegenüber. Entscheidend für die Mehrheitsbildung sind jedoch häufig die kleineren Parteien, beispielsweise die religiöse Schas, oder die Nationalreligiöse Partei . Weitere Parteien sind Meretz und Shinui (anti-religiös), zudem existieren auch mehrere arabische Parteien.

Aus den stark sozialistischen Anfängen des israelischen Staats erklärt sich die bedeutende Rolle, die die Histadrut, der Allgemeine Verband der Arbeiter Israels, in dem politischen Leben spielt.

In Deutschland sind die bekanntesten Gruppen der israelischen Friedensbewegung Gush Shalom und Peace Now.

Siehe auch: Liste der israelischen Premierminister, Kibbuz, Alijah (Immigration)

Buch-Tipp: Die Mächte der Zukunft. Gewinner und Verlierer in der Welt von morgen Ein Buch für Feind und Freund Das ist kein Buch, was sich in intellektuellen, ideologischen Gedankenspiralen verliert. Dieser Mann durchschaut Machtgefüge so klar und trocken wie sonst kaum jemand. Er analysiert und ist kein Hellseher. In dem Gegensatz zu anderen weiß er das. Man tut gut dran, diesem Mann zuzuhören. Egal welcher politischen Richtung...

Militär

Hauptartikel: Israelische Streitkräfte

In Israel gelten für Frauen 18 Monate und für Männer 36 Monate Wehrpflicht. Ausgenommen von der Wehrpflicht sind ca. orthodoxe Juden, israelische Araber, alle nichtjüdischen, schwangeren oder verheiratete Frauen. Rechtlich ist es ca. Frauen gestattet, der Wehrpflicht aus Gewissensgründen nicht nachzukommen und einen zivilen Ersatzdienst von ein oder zwei Jahren zu leisten.

Auf die Wehrpflicht folgt ein Monat Reservedienst pro Jahr, bei Männern bis zur Vollendung des 42. Lebensjahres (oder des 51. bei Offizieren) und bei Frauen bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres.

Israel besitzt vermutlich seit 1967 Atomwaffen. 1986 hat Mordechai Vanunu, ein ehemaliger Techniker des Atomforschungszentrums von Dimona, in England Fotos dieser Atomanlage an die Presse weitergegeben, die die Vermutung stützen, Israel sei Atommacht. Israel hat den Besitz von Atomwaffen seitdem weder bestätigt noch bestritten (die sogenannte Politik der "atomaren Zweideutigkeit"), Ende Juli 2004 hat Premierminister Ariel Sharon indirekt den Besitz von Atomwaffen zugegeben. Israel, Indien und Pakistan sind die einzigen Staaten, die den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet haben.

Buch-Tipp: Die Vernichtung der europäischen Juden.: 3 Bde. das Standardwerk zu dem Thema "organisierter Wahnsinn" Raul Hilberg ist ein hervorragender Analytiker; und wie anders als mit rationalem Ansatz könnte man sich eines solchen - nicht ca. der Dimension wegen - unfassbaren Verbrechens gegen die Menschlichkeit annehmen? Wie anders als durch die Zerlegung des so schwer fassbaren Gesamten in seine tausenden...

Kunst und Kultur

Die Kultur spielt traditionell in Israel eine große Rolle. (siehe Israelische Kultur)

Die Bevölkerung besteht wie folgt: Juden 80.5%; Muslime 14.6%; Christen 3.2%; andere 1.7%

Buch-Tipp: Eine Art Familientreffen. Der Krieg ist vorbei, der eigene Frieden trotzdem verloren? "Eine Art Familientreffen" - "nur" das Ende der beeindruckenden Roman-Trilogie von Judith Kerr? Oder anregende Fortsetzung einer Familiengeschichte, Fortsetzung der anschaulichen Möglichkeit, sich als Leser Gedanken zu machen über Menschen, die Vertriebene waren und häufig lebenslang diesem...

Siedlungen

Israel Beschreibung

Die jüdischen Siedlungen werden in den besetzten umstrittenen Gebieten errichtet und dürfen ca. von jüdischen Israelis bewohnt werden. Etwa 200 Tausend Israelis leben derzeit in diesen Siedlungen, von denen die kleineren häufig ca. aus mehreren Wohncontainern bestehen. Die Siedlungen werden von einem massiven Sicherheitsapparat geschützt, da viele Araber keine Juden auf "palästinensischem" Gebiet dulden wollen und das Leben der Siedler permanent bedroht ist. Der Siedlungsausbau wie auch der Schutz der Siedlungen machen jährlich einen erheblichen Teil der israelischen Staatsausgaben aus. Kritiker meinen, dass die israelische Siedlungspolitik gegen das Völkerrecht nach Artikel 49 der 4. Genfer Konvention verstößt, welche einer Besatzungsmacht untersagt, Zivilbevölkerungins besetzte Gebiet zu übersiedeln. Der Internationale Gerichtshof klassifizierte die Besiedlung 1998 außerdem als Kriegsverbrechen.

Die Regierung Sharon plant in einer Koalition mit der Arbeitspartei die Aufgabe der Siedlungen in dem Gaza-Streifen, ein Plan, der jedoch auch in der Likud-Partei Ariel Sharons viele Gegner hat, weshalb seine Umsetzung ungewiß ist.

Sport

Fußballvereine (Auswahl):

Siehe auch

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